EU-Unternehmen des Jahres – Interview (To be Insider in 13 Minute n)

Die William-Demant – Holding wurde zum „Europäischen Unternehmen des Jahres“ gewählt. In Kopenhagen fragten wir Niels Jacobsen, Präsident der William-Demant – Holding und der Oticon A/S, nach dem Geheimnis dieses Erfolges.

Audio Infos: Herr Jacobsen, was unterscheidet die William-Demant – Holding und besonders Oticon von anderen Unternehmen der Branche?
Jacobsen: Ich glaube, es ist die Tatsache, dass alle Mitarbeiter auf der Basis derselben Wertvorstellungen dieselben Ziele verfolgen. Es gibt bei uns keine Hierarchie, in der die eine Stufe der nächsten sagt, was sie zu tun hat. Die Kompetenzen des Mitarbeiters werden also nicht im Detail definiert und seine Handlungsspielräume sind relativ groß. Wichtig ist nur, dass er die anderen über seine Aktivitäten informiert und dass sie sich im Rahmen der gemeinsamen Zielsetzungen bewegen. Es kommt bei uns nicht darauf an, dass sich eine Person durchsetzt, sonders das beste Argument. Deshalb gibt es bei uns für bestimmte Aufgaben auch nicht einen einzigen und alleinverantwortlichen Manager, sondern ein kleines Team von zwei bis drei Managern, das die Entscheidungen gemeinsam trifft. Für die Erfolge des Teams sind alle seine Mitglieder verantwortlich und sie werden dafür auch gleich honoriert.

Audio Infos: Und das funktioniert?
Jacobsen: Ja, sogar sehr gut. Das System ist einer der Ursachen unseres Erfolges und wir sind nicht zuletzt dafür von der Wirtschaftspresse zum „Europäischen Unternehmen des Jahres 2003“ gewählt worden. Bewertet wurde darüber hinaus unsere gesamte „business performance“, also die Qualität und Organisation des Managements, die Leistungen in Forschung, Entwicklung und Produktion, die Innovativität, Nützlichkeit und Zuverlässigkeit der Produkte, die Produktivität des Unternehmens und nicht zuletzt sein kommerzieller Erfolg. Die „business performance“ kann nur gut sein, wenn jeder Mitarbeiter seine Fähigkeiten in den gesamten Prozess einbringen kann und sich dabei den gemeinsamen Zielen des Unternehmens verpflichtet fühlt. Dann kann man gute Produkte anbieten und erfreuliche Beziehungen zu den Absatzmittlern und Endverbrauchern aufbauen. Ich glaube, dass wir auf dem besten Wege sind, diesem hohen Anspruch gerecht zu werden.

Audio Infos: Außer dem „European Business Award“ haben Sie ja auch schon nationale und internationale Design– und Technologie-Preise gewonnen. Sind das ganz unterschiedliche Auszeichnungen oder gibt es da einen Zusammenhang?
Jacobsen: Das ist natürlich Ausdruck unserer multiplen Leistungsfähigkeit, die wiederum ein Ergebnis unserer Firmenkultur ist. Wer in einzelnen Disziplinen wie der Technologie und dem Design bereits Überdurchschnittliches geleistet hat und dafür ausgezeichnet worden ist, der ist natürlich früher oder später auch ein Kandidat für einen Business Award. Der ist dann gewissermaßen die krönende Anerkennung für die gesamte Unternehmensführung, aber auch für die Kunden, die mit den Produkten arbeiten.

Audio Infos: Der „European Business Award“ ist eigentlich doch auch ein Erfolg der gesamten Hörgeräte-Industrie, denn die Tatsache, dass ausgerechnet ein Mitglied dieses vergleichsweise kleinen Industriezweiges ausgezeichnet wird, hat doch auch etwas mit der veränderten Gesamtwahrnehmung des Hörens, der Hörprobleme und der Hörhilfen in unserer Gesellschaft zu tun.
Jacobsen: Wir wurden immerhin aus einer Gesamtheit von 6’100 zur Wahl zugelassenen Firmen ausgewählt, von denen viele normalerweise viel bedeutender und größer sind und mehr öffentliche Aufmerksamkeit haben als ein mittelständischer Hörgeräte-Hersteller. Denken Sie nur an den Bekanntheitsgrad solcher Marken wie BMW, SAP oder Nokia, die ja auch schon Gewinner des „European Business Award“ gewesen sind. Die William-Demant – Holding ist also ganz gewiss nicht wegen Ihrer Bekanntheit beim Verbraucher gewählt worden! Bei uns waren offenbar ganz andere Kriterien ausschlaggebend. Ohne die Leistungen unserer Wettbewerber schmälern zu wollen glaube ich, dass hier die ganz spezifischen Leistungen der William-Demant – Holding und seiner Mitarbeiter geehrt werden sollten und nicht die der Hörgeräte-Industrie in seiner Gesamtheit. Ich stimme Ihnen aber darin zu, dass die öffentliche Wahrnehmung des Themas Schwerhörigkeit und der Leistungen unserer Branche Fortschritte gemacht hat. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit unseren Firmen Oticon und Bernafon einiges dazu beigetragen haben.

Audio Infos: Können Sie ein Beispiel nennen?
Jacobsen: Da ist zum Beispiel der Beitrag auf dem Gebiet der Öffentlichkeitsarbeit und insbesondere zur Forschung auf den Gebieten der Akustik, Audiologie, Psychoakustik, Pädaudiologie und Halbleitertechnologie. Wir haben den größten Etat für Forschung und Entwicklung in der Hörgeräte-Industrie und wir sind der erste Hörgeräte-Hersteller gewesen, der ein unabhängiges Forschungszentrum eingerichtet hat. Es ist auch das einzige, dass kein wissenschaftlicher Elfenbeinturm ist, sondern in hohem Maße den direkten Kontakt mit Endverbrauchern und mit Hörgeräte-Akustikern sucht und pflegt.

Audio Infos: Sie meinen das […] Eriksholm [Research Centre]. Wieso ist das unabhängig? Es gehört doch Oticon?
Jacobsen: Nein, das stimmt nicht ganz. Es wurde zwar 1977 von der Oticon Stiftung gegründet, um auch im Auftrage der Oticon A/S zu forschen, aber nicht nur. Die Forscher können sich auch mit Themen beschäftigen, die sie selbst bestimmen und die keinen unmittelbaren ökonomischen Nutzen für Oticon haben. Dabei lautet unser Grundsatz „knowledge sharing“, das heißt Offenheit und Austausch von Wissen zum Nutzen aller. Tatsächlich werden viele unserer Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, und das Zentrum ist immer offen für Gäste aus dem In- und Ausland.

Audio Infos: Das hat beim Wettbewerb sicherlich seine Grenzen…
Jacobsen: Ja, man darf bei aller Offenheit natürlich nicht vergessen, dass wir in unserer Industrie einen harten Wettbewerb haben. Dennoch gibt es auf verschiedenen Gebieten einen Erfahrungs- und Wissens-Austausch und man sieht sich in Gremien wie der HIMSA und auf verschiedenen wissenschaftlichen Kolloquien.

Audio Infos: Ist Bernafon für Sie ein Wettbewerber?
Jacobsen: Aber sicher. Wir sind bisher sehr gut damit gefahren, dass beide Unternehmen ihre spezifischen Kulturen und Leistungspotentiale am Markt völlig unabhängig voneinander, und sogar im Wettbewerb miteinander, entfalten können. Wir glauben nicht, dass die Marke Bernafon mit ihrem eigenen Profil überleben könnte, wenn man sie in das größere Unternehmen integrieren würde. Der Markt hat gezeigt, dass Platz genug für beide Unternehmen da ist, und wir sind überzeugt davon, dass wir einen größeren Marktanteil erreichen können, wenn wir die beiden nicht zusammenlegen.

Audio Infos: Sehen Sie Oticon als führendes Unternehmen der Branche?
Jacobsen: Es gibt, wie Sie wissen, keine verlässlichen Statistiken über den Weltmarkt für Hörgeräte. Aber eines ist sicher, nach einem mehrjährigen Konsolidierungsprozess in der Hörgeräte-Industrie sind nur 6 Global Player übrig geblieben, die alle ein gutes Standing auf dem Markt haben. Wir können deshalb nur mit einer gewissen Vorsicht schätzen, wo wir selbst und wo die anderen stehen. Wir sind uns aber sicher, dass wir als William-Demant – Gruppe zur Zeit auf dem 2. Platz der Weltrangliste stehen und der Abstand zu dem derzeitigen Weltmarktführer nicht mehr sehr groß ist. Das kontinuierliche organische Wachstum von gut 20%, dass wir in den letzten 5 Jahren realisieren konnten, gibt uns berechtigten Anlass zu dieser recht hohen Selbsteinschätzung.

Audio Infos: Oticon wird 2004 100 Jahre alt. Wie verträgt sich das mit Ihrem Image als modernes und dynamisches Unternehmen?
Jacobsen: Dynamik und Kontinuität schließen sich keinesfalls aus. Das Schlüsselwort ist hier Innovation. Sie können sehr innovativ sein, wenn Sie neugierig bleiben, Neues wagen und zugleich über einen guten Erfahrungsschatz verfügen. Das Ergebnis sind Produkte, die Maßstäbe setzen und zugleich Bestand haben.

Audio Infos: Die Kontinuität war aber nicht immer gegeben. Oticon hatte auch schon mal Schwierigkeiten und das Image eines sehr konservativen Unternehmens.
Jacobsen: Oh, das ist aber lange her! Das war in den 80er Jahren, wo wir technologisch und strategisch aus dem Tritt gekommen waren. Das hatte auch etwas damit zu tun, dass damals die Custom-Made – Bauart eine ungeheure Herausforderung für alle traditionellen Hersteller in Europa darstellte. Das verführte dazu, sich hauptsächlich mit dem Thema Service zu beschäftigen und darüber die technologischen Innovationen zu vernachlässigen. Das änderte sich erst wieder mit dem Wechsel unseres Managements und der Etablierung der neuen Firmenkultur vor etwa 15 Jahren. Von da an haben wir unsere Innovationskraft ständig neu unter Beweis gestellt. Das MultiFocus von 1991 war das Signal zu Aufbruch und Erneuerung. Die Einführung der Digitaltechnik 1996 hatte uns dann einen zweiten großen Motivationsschub gebracht. Seitdem präsentieren wir dem Markt jedes Jahr etwas Neues und werden das auch in Zukunft tun.

Audio Infos: Sind Ihre Innovationen wirklich immer neu? Es gibt ja auch die sogenannte Plattform-Strategie, wonach ein vorhandenes Produkt sehr kostengünstig durch Wegnahme oder Hinzufügung von Features beliebig variiert und als neues Produkt verkauft werden kann.
Jacobsen: Wir halten nicht viel von Upgrades und Downgrades. Unser Entwicklungsziel ist immer, den Bedarf einer ganz bestimmten Zielgruppe auf möglichst hohem Niveau zu befriedigen. Das kann jeweils ein ganz eigenständiges Produkt sein, dass wir für diese Zielgruppe maßgeschneidert haben, ohne dabei allzu sehr auf die Produktionskosten-Vorteile zu schauen, die eine Plattform-Strategie anbieten würde. In den letzten Jahren, insbesondere seit der Einführung des MultiFocus, haben wir uns sehr auf High End – Produkte konzentriert. In Zukunft werden wir mehr Gewicht auf die digitale Medium-Klasse legen müssen, weil sich der Markt dort zu Lasten der analogen Basisgeräte stark erweitert hat. Das ist für uns aber nicht mit einem simplen Abspecken unserer High End – Produkte verbunden, weder in qualitativer noch in preislicher Hinsicht. Wir entwickeln unsere Geräte lieber mit einem eigenständigen Pflichtenheft, das uns die Audiologie und der Endverbraucher geschrieben hat. Ob wir das neue Produkt dann als High End oder Medium bezeichnen, ist eine nachrangige Frage. Wir wollen für jeden Bedarf hochwertige Qualität zu bezahlbaren Preisen produzieren. Darauf kommt es an.

Audio Infos: Herr Jacobsen, wir danken Ihnen für das Gespräch und wünschen Ihnen, der William-Demant – Holding und Oticon alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

 

 

DSD*-Remastered: „Let It Bleed“ von den Rolling Stones (To be Insider in 5 Minute n)

Eines von 39 Alben aus dem großen Repertoire der Rolling Stones herauszugreifen und in die Reihe der Beispiele legendärer Rockmusik zu stellen, ist nicht einfach. Welches Album ist typisch für die Stones, welches von überdurchschnittlicher Qualität? Darüber kann man streiten.
„Beggars Banquet“,
„Sticky Fingers“,
„Exile On Main Street“ sind sicherlich geeignete Kandidaten, während
„Between The Buttons“,
„Dirty Work“ und
„Undercover“ wohl kaum in Frage kommen. Wir haben uns für „Let It Bleed“ entschieden, zumal dieses Album nun in einer DSD-Remastered Version vorliegt. Es ist keine „Best Of“-Veröffentlichung, sondern das originale Konzept-Album aus dem Jahr 1969. Viele große Hits darf man also nicht erwarten, dafür aber ein in sich homogenes R&B Album von hoher Qualität aus den besten Jahren der Stones. Michael Kevin Taylor war gerade zu der Band gestoßen und hatte sie spürbar neu inspiriert. Vorbei war auch der Irrweg der Flower Power Periode, der solche Niedlichkeiten wie „Dandelion“ und „She’s A Rainbow“ hervorgebracht hatte. Die Stones hatten begriffen, das ihre Zukunft nur bei den Wurzeln des Blues liegen kann. So enthält „Let It Bleed“ ein paar beispielhafte Stücke dieses Genres wie das stimmungsvolle „Love In Vain“, das melodiöse „You Got The Silver“ und das rockige „Live With Me“. Der Super-Hit „Honky Tonk Women“ ist hier in einer launigen Country-Version zu hören, die auch von dem schrägen Gefidel eines Yankee Doodle Musikanten nicht verdorben wird. Als Single-Auskopplungen sehr erfolgreich waren auch das sich langsam aus einer Fuge herausentwickelnde und spannungsreich sich steigernde „Gimme Shelter“ und das immer noch unter die Haut gehende „You Can’t Get Always What You Want“, das hier in der langen Version mit dem einleitenden Londoner Bach Choir und dem schönen Horn-Solo zu hören ist. Auch das spektakuläre und sexistische, zweimal Rhythmus und Tempo wechselnde „Midnight Rambler“ ist dabei. Das Stück ist allerdings in der Live-Version auf dem Album „Get Yer Ya Ya’s Out“ (1970) noch wesentlich explosiver, das jetzt ebenfalls DSD-Remastered erhältlich ist. „Get Yer Ya Ya’s Out“ ist zweifellos das beste Live-Album, das die Stones je gemacht haben, vielleicht der Rock-Musik überhaupt. Es liefert einen eindrucksvollen Beleg dafür, warum sie vor allem als Live-Band so langlebig und erfolgreich sind. Dass man nur 9 Tracks auf „Let It Bleed“ findet, muss man hinnehmen. Das war damals so, mehr passte auf eine Vinylscheibe nicht drauf. Dafür braucht man die CD nicht umzudrehen. Bislang gibt es nur das Stones-Repertoire aus der Decca-Periode (bis 1970) im DSD-Verfahren aufgefrischt. Das sind aber immerhin schon 21 Alben. Vermutlich wird CBS mit seinem Fundus (bis 1986) demnächst folgen. Danach, in der Virgin Periode, wurde ohnehin schon alles digital aufgenommen. Zu einer „remastered“-CD, die im DSD-Verfahren hergestellt wurde, an dieser Stelle nur so viel: sie ist auch mit einem normalen CD-Player deutlich besser als eine normale CD, den vollen Hörgenuss hat man aber nur mit einem SACD-Player, einem 5-kanaligen Verstärker und 5 Lautsprechern. Mehr über die

* Direct-Stream-Digital-Technologie (DSD)

 

 

Neue Batterie für Cochlear CI (To be Insider in 1 Minute)

Die neue Batterie p675 „Implant plus“ wurde von den Firmen power one Batteries und Cochlear® gemeinsam entwickelt. Sie ist speziell für das Nucleus BTE gemacht, dessen Sprachprozessor einen hohen Stromverbrauch haben soll. Zudem sei eine stabile Spannung für die optimale Funktion des Prozessors notwendig. Die neue p675 Implant plus liefert auf hohem, stabilem Spannungsniveau über einen sehr langen Zeitraum Strom. Dies wurde laut power one durch verschiedene Feld- und Labor-Tests bewiesen. Außerdem wurde die Luftverteilung in der Knopfzelle optimiert.
Kontakt: Kontakt: power one, Daimlerstr. 1, D-73479 Ellwangen oder
info@powerone-batteries.com

 

 

1. AEAP-Kongress in Madrid (To be Insider in 1 Minute)

In Madrid wurde am 4. Oktober der erste Kongress der AEAP, des Spanischen Verbandes der Hörgeräteakustiker, veranstaltet. Der Verband „Asociación Española de Audioprotesistas Profesionales“ wurde erst vor knapp 2 Jahren gegründet, um die zunehmende Professionalität der spanischen Akustiker zu unterstreichen und Fort- und Ausbildungen zu organisieren. Es nahmen etwa 500 Gäste an der Veranstaltung teil, die in der Madrider Universität stattfand.

 

 

Ohrloch-Stechen und Piercing kann lebensgefährlich sein (To be Insider in 2 Minute n)

Die Frankfurter Fachärztin für Psychosomatische Medizin, Dr. Aglaja Stirn, machte kürzlich in der englischen Fachzeitschrift „The Lancet“ darauf aufmerksam, dass das beliebte Ohrlochstechen und Ohr-Piercing in jedem 100. Fall zu lebensgefährlichen Komplikationen führe. Aus den U.S.A., Thailand und Holland seien sogar Fälle von Hepatitis, Toxinschocks, Herzklappen-Entzündungen und Hirnabzessen gemeldet worden. In 30 von hundert Fällen käme es immerhin noch zu leichten Allergien und Entzündungen. Die Komplikationen würden aber nicht nur beim Ohr-Piercing auftreten, sondern auch an anderen Stellen des Körpers. Es sei deshalb zu überlegen, ob es nicht zur Vorschrift gemacht werden sollte, das Piercing grundsätzlich von Ärzten vornehmen zu lassen statt von Kosmetikstudios und Tattoo-Shops, die weder über Fachkenntnisse verfügen noch die erforderlichen Hygienevorschriften einhalten würden. Bisher sei dies von der Ärzteschaft aus berufsrechtlichen und ethischen Gründen immer abgelehnt worden.