Der Nachwuchs powert (To be Insider in 5 Minute n)

Michaela Goedeke beste Gesellin der Winter-Prüfung

Die Winter-Gesellenprüfung ist vorbei und wieder einmal hat eine junge Dame das beste Ergebnis erzielt: Michaela Goedeke aus dem westfälischen Minden. Um das entsprechend zu würdigen, haben wir, gleichzeitig die erfolgreiche frischgebackene Gesellin vorstellend, ein paar Fragen an sie formuliert. Und bedanken uns für die freundliche Beantwortung! Red.

Hörakustik: Frau Goedeke, zunächst gratulieren wir Ihnen herzlich zu Ihrer ausgezeichneten Leistung bei der Winter-Gesellenprüfung. Was hat Sie eigentlich dazu bewogen, den Beruf des Hörgeräte-Akustikers zu wählen? Gab es schon Berührungspunkte zu diesem Handwerk?

Michaela Goedeke: Nach dem Abitur hatte ich mich zunächst für ein Biologie-Studium entschieden. Nach einigen Semestern war klar: Das läuft auf Labor- und Forschungs-Arbeit mit schlechten Berufsaussichten hinaus. Ich wollte aber mit Menschen zu tun haben und suchte nach einer Ausbildung mit Perspektive.
Mein Interesse wurde geweckt, als mein Freund sich beim Akustiker über Gehörschutz für Musiker beraten ließ. Während eines Praktikums bei Fiebing Hörgeräte lernte ich das vielfältige Aufgabengebiet und die individuelle Kundenbetreuung kennen.

Hörakustik: Schon bei Ihrer Zwischenprüfung haben sie ein so brillantes Zeugnis hingelegt, dass Sie vorzeitig zur Winterprüfung zugelassen wurden. Was ist das Geheimnis Ihres Erfolgs? Wie motivieren Sie sich?

Michaela Goedeke: Mich hat sehr gereizt, dass dieser Beruf eine anspruchsvolle Theorie umfasst. Ich hatte von Anfang an Spaß daran, »Unbekanntes zu ergründen«, wobei mich mein Ausbilder Bernd Eversmeier sehr unterstützt hat und auch die anderen Kollegen, denen ich Löcher in den Bauch gefragt habe. Außerdem bietet der betriebliche Ausbildungsplan in meinem Betrieb durch Schulungen und praktische Übungen eine gute Prüfungsvorbereitung.

Hörakustik: Wie haben Sie den Blockunterricht in Lübeck empfunden?

Michaela Goedeke: Während der Berufsschul-Blöcke und den Überbetrieblichen Ausbildungsteilen hatten wir eine schöne Zeit in Lübeck. Ich habe mich in meiner Klasse sehr wohl gefühlt. Ich drücke allen Mitschülern für die Sommerprüfung die Daumen!

Hörakustik: Die Ausbildung ist ja sehr umfassend. Bei Ihrem hervorragenden Ergebnis war offenbar kein Prüfungsthema schwieriger für Sie als andere. Sicher gibt es dennoch Vorlieben?

Michaela Goedeke: Ja, klar! Es hat mich sehr gefreut, dass ich mit prima Ergebnissen in Audiometrie und Anpassung von Hörsystemen die beste praktische Prüfung abgelegt habe. Meine schriftlichen Lieblingsfächer sind Audiologie und Akustik.

Hörakustik: Wie sehen Ihre Pläne für die Zukunft aus?

Michaela Goedeke: Ich bin in meinem Ausbildungsbetrieb übernommen worden und unterstütze das Team in Minden als Gesellin. Besonders bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei Geschäftsführer Uwe Fiebing, der meinen Erfolg bei der Gesellenprüfung mit einer Prämie in Höhe von 500 € honoriert hat!
Für die zukünftige Arbeit heißt es nun: Erfahrungen sammeln! Fortbilden möchte ich mich bezüglich Tinnitus-Versorgung und Retraining-Therapie.

Hörakustik: Wir bedanken uns für das Gespräch und wünschen Ihnen für Ihren weiteren Weg alles erdenklich Gute!

Autorin: Claudia Pukat

 

 

 

Autor: Thomas Keck

Thomas Keck ist durch seinen Beruf als Hörsystemakustiker bestens mit der Präzision und Sorgfalt vertraut, die sowohl für die technische Arbeit als auch für den direkten Kundenkontakt erforderlich sind. Sein Werdegang zeugt von einer kontinuierlichen Entwicklung und einem hohen Maß an Fachwissen, unterstrichen durch den Meisterbrief und die Selbstständigkeit. Er verfolgt seine Interessen mit Leidenschaft und widmet sich einer Vielzahl von Aktivitäten, von Musik über die Beschäftigung mit Oldtimern bis hin zur Werteschätzung der Bibel. Thomas bewundert Menschen, die in ihrem Feld Spitzenleistungen erbringen, wie diverse Musiker und Schauspieler. Dies deutet auf eine hohe Wertschätzung für Expertise und handwerkliches Können hin.

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