Vereinbarung über den europäischen Ausbildungsstandard des Hörgeräteakustikers
Die Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft der Hörgeräte-Akustiker (A.E.A.) streben die Harmonisierung der Ausbildung und Qualifikation im Gesundheitshandwerk „Hörgeräteakustiker“ in Europa an und fixieren einen gemeinsamen Mindeststandard der Ausbildung. Dieser Mindeststandard basiert auf dem EU-Programm Leonardo da Vinci, welches die dafür erforderliche Mindestausbildung für den Hörgeräteakustiker in Europa beschreibt. Die Akademie für Hörakustik (afh), als unselbständige Tochter der Bundesinnung der Hörakustiker (biha) und die Akademie für Hörgeräteakustik, Audio-Kommunikation und auditive Informatik (AHAKI) sind ein Zusammenschluss der Bundesinnung der Hörakustiker (biha) mit ihrer Akademie für Hörakustik (afh), des Wirtschaftsförderungs-Instituts (WIFI) der Wirtschaftskammer Tirol (WKO) und des Schweizerischen Ausbildungszentrum für Hörakustik (ahs). Diese Organisationen dienen unter anderem der Abstimmung von Ausbildungs- und Qualitäts-Standards in der Hörgeräteversorgung und dem allgemeinen Informationsaustausch. Die Unterzeichner stellen fest, dass die Ausbildung der AHA und der AHAKI dem geforderten Mindest-Ausbildungsstandard der A.E.A. entspricht, der seine Grundlage im EU-Programm Leonardo […] findet. Die Unterzeichner erkennen die von der BIHA, der AHA und der AHAKI durchgeführten Handwerksmeister-Abschlüsse als vollwertige Abschlüsse an, die zur selbständigen Ausübung des Berufes des Hörgeräteakustikers in Europa notwendig sind.
Lübeck, 19. April 2004
Xavier Renard (Frankreich)
Leonardo Magnelli (Italien)
Juan Martinez (Spanien)
Patrick Verheyden (Belgien)
BIOM Marianne Frickel (Deutschland)
Klaus-Peter Janner (Österreich)
Paul Valk (Holland)
Philippe Estoppey (Schweiz)
Quelle: Gerhard Hillig