B·A·D initiiert arbeitsmedizinische Beratung für Tonkünstler
Gehörschutz für Musiker: Kein Widerspruch, sondern notwendig
Musik wird oft nicht schön gefunden, dieweil sie mit Geräusch verbunden.
Wilhelm Busch
Das gern verwendete Zitat des Schriftstellers Wilhelm Busch hat seine Berechtigung – und das gilt in erster Linie für die Musiker selbst. Denn natürlich verursachen auch die schönsten Kompositionen Geräusch und »Lärm«, und eben dieser Lärm kann Musikern schwer zu schaffen machen. Regelmäßige, die Grenzen der gesundheitlichen Unbedenklichkeit überschreitende Schallexpositionen können die Haarsinneszellen des Innenohres ebenso irreversibel schädigen wie etwa Lärm in der verarbeitenden Industrie. Was im ersten Moment als Widerspruch anmutet, nämlich der Gehörschutz für Musiker, ist tatsächlich keiner, sagen die Experten der B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH, einem der führenden Anbieter im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz.
Um das Innenohr vor schallbedingten Schäden zu bewahren, ist das Tragen eines Gehörschutzes unter bestimmten Voraussetzungen sogar gesetzlich vorgeschrieben. Für Berufsmusiker in Orchestern oder Bands muss der Schutz bei einem arbeitstäglichen Schallpegel von 80 dB(A) zur Verfügung stehen, ab 85 dB(A) muss der Gehörschutz getragen werden. Die Mediziner der B·A·D wissen allerdings, dass die Praxis anders aussieht: Mit Hinweis auf eine Störung des Musik-Erlebens und der tonalen und dynamischen Kontrolle durch den Gehörschutz lehnen Berufs- und Hobby-Musiker etwa die Benutzung von Ohrstöpseln gleichermaßen ab. Herkömmliche Schaumstoffstöpsel oder Gehörschutzwatte eignen sich für Musiker tatsächlich nicht, sagen die Arbeitsmediziner. Sie verweisen jedoch auf speziell für Musiker entwickelte Stöpsel, die eine verbesserte Dämmungscharakteristik und geringere Klangverzerrung als herkömmliche Stöpsel aufweisen. Es gibt unterschiedliche Modelle, die den verschiedensten Anforderungen – etwa starker Hochtonbelastung – gerecht werden. Als optimalen Musiker-Gehörschutz empfehlen die B·A·D-Experten die Gehörschutz-Otoplastik. Nach einem Abdruck des äußeren Gehörgangs und der Ohrmuschel werden maßgeschneiderte Gehörschützer erstellt, die viele Jahre lang getragen werden können. Die individuell angefertigten Modelle können mit wechselbarem oder einstellbarem Filter versehen werden, je nachdem, ob Bläser, Streicher, Schlagzeuger oder Sänger ihr Gehör schützen möchten. Den mit Verstärkern spielenden Musiker:innen raten die Fachleute zum »In Ear Monitoring«. Stöpselhörer, Hörer-Otoplastiken oder maßgefertigte Kopfhörer schirmen den Außenschall ab und leiten nur das individuell begrenzbare Verstärkersignal in den Gehörgang. Diese Systeme ermöglichen ein individuelles Abmischen und bieten bestmöglichen Gehörschutz bei hervorragendem Klangergebnis. Weitergehende Informationen zur Musikermedizin gibt es im B·A·D-Zentrum Köln/Bonn Airport, Dr. med. Martin Fendel, Telefon +49 (0) 22 03 / 40 43 23.
Autor: zg