HNO-Ärzte in Chemnitz (To be Insider in < 1 Minute)

Am 2. und 3. September 2005 steigt in Chemnitz die 14. Jahrestagung der Vereinigung Mitteldeutscher HNO-Ärzte unter der Leitung vor Prof. Dr. med. Jens Oeken, Klinikum Chemnitz gGmbH, Klinik für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Flemmingstraße 2, D-09116 Chemnitz.
Information: Kongressbüro Schubert, Telefon (03 71) 3 33-34 317, Telefax (03 71) 3 33-34 316 sowie im Internet: www.mdhno.de

Autor: zg

 

Designpreis ausgelobt (To be Insider in 1 Minute)

Der Designpreis des Landes Thüringen 2005 wurde ausgelobt. Gesucht wird ein innovatives Outfit für Produkte und Unternehmen. Diese könnten mit einem unverwechselbaren Design ein klares Marken-Image vermitteln und sich im Wettbewerb besser behaupten.
Der mit insgesamt 32.500 € dotierte Preis wird erstmals in den Kategorien »Investitionsgüter«, »Konsumgüter« und »Kommunikations-Design« sowie als Sonderpreis im Bereich Verpackungs-Design für einen Nachwuchs-Designer verliehen.
Bewerbungsschluss für den »Innovationspreis Thüringen 2005« ist der 22. April. Die Sieger werden am 8. Juli während des Innovationstages Mitteldeutschland geehrt.

Quelle: Redaktion

 

 

DGPP-Jahrestagung (To be Insider in 2 Minute n)

Vom 15. bis 18. September 2005 steigt die 22. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP) e.V. zusammen mit dem 24. Kongress der Union der Europäischen Phoniater (UEP) in Berlin. Hauptthema: Genetik der Kommunikationsstörungen.
Tagungsort: Campus Charité Mitte, Universitätsmedizin Berlin, Schumannstr. 20/21, D-10117 Berlin.
Wissenschaftliche Leitung DGPP: Prof. Dr. Eberhard Kruse, Direktor der Abteilung für Phoniatrie und Pädaudiologie, Georg-August-Universität Göttingen, Robert-Koch-Straße 40, D-37075 Göttingen, eMail: ekruse@med.uni-goettingen.de
Wissenschaftliche Leitung UEP und Tagungsleitung: Prof. Dr. Manfred Gross, Charité Campus Benjamin Franklin (CBF), Klinik für Audiologie und Phoniatrie, Fabeckstraße 62, D-14195 Berlin, eMail: phoniatrie@ukbf.fu-berlin.de
Auf den Flächen vor den Hörsälen wird wieder eine Industrie-Ausstellung stattfinden. Die Partner aus der Medizintechnik, der IT-Branche und dem Buchhandel zeigen neueste Produkte und Entwicklungen, informieren über Trends und Preise.
Über die Ergebnisse eigener Forschung sowie über klinische Beobachtungen kann entweder in einem Vortrag oder einem Poster berichtet werden. Kurzfassungen des Vortrages oder Posters sind bis 15. Mai 2005 einzureichen.
Kongresssprachen sind Deutsch und Englisch.

Autor: zg

 

 

Annelie-Frohn – Preis 2005 (To be Insider in 1 Minute)

Von der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP) e.V. und der Annelie-Frohn – Stiftung (Köln) wird für das Jahr 2005 der mit 4.000 € dotierte Annelie-Frohn – Preis ausgeschrieben. Der Preis wird vergeben für eine herausragende wissenschaftliche Arbeit zur Thematik »Förderung hör- und/oder sprach-gestörter Kinder« oder zur Anschubfinanzierung eines auszuweisenden wissenschaftlichen Vorhabens hervorgehobener Qualität.

Bewerbungen sind bis 30. April 2005 einzureichen
An den Präsidenten
der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie e.V.,
Prof. Dr. Eberhard Kruse,
Abt. Phoniatrie und Pädaudiologie,
Georg-August-Universität Göttingen,
Robert-Koch-Straße 40,
D-37075 Göttingen.
Die Preisverleihung findet anlässlich der Festsitzung der nächsten Jahrestagung der DGPP statt.

Autor: zg

 

Hörgeräte-Träger genießen erstmals Kino pur (To be Insider in 6 Minute n)

Kulturelles aus Salzburg

Das europaweit 1. Kino mit Funk-Technologie (FM) wurde am 5. November 2004 der Öffentlichkeit präsentiert. Eine spezielle Funkanlage, die mit jedem einzelnen Hörgerät kommuniziert, ermöglicht Hörgeräte-Trägern im Salzburger »Das Kino« ab sofort ungetrübten Kinogenuss. Unangenehme und hinderliche Nebengeräusche wie Popcornrascheln sind für Hörgeräte-Träger damit Vergangenheit. Im Rahmen eines Pressegesprächs informierten Hannes Reichl, Geschäftsführer Hansaton Akustische Geräte GmbH, und Renate Wurm, »Das Kino«, über diese neuartige Technologie, ihre Anwendung, die Vorteile für Hörgeräte-Träger sowie weitere Trends und mögliche Projekte in ganz Österreich.

Bei einer exklusiven Filmvorführung testeten Betroffene das FM-System. Zukünftig soll in jedem österreichischen Bundesland ein Kino Hörgeräte-tauglich gemacht werden; konkrete Gespräche mit ausgewählten Kinobetreibern werden bereits geführt.

Mit dem europaweit ersten FM-Kinosaal hat eines der führenden österreichischen Hörgeräte-Unternehmen gemeinsam mit »Das Kino« in Salzburg ein einzigartiges Projekt realisiert. Ein spezielles System überträgt via Funk die Sprache von einem Sender an den Empfänger, der direkt an das Hörgerät angeschlossen ist. Das Sendesignal wird so besonders deutlich wahrgenommen, und der Hörgeräte-Träger kann sich ganz auf den Film konzentrieren; Nebengeräusche, wie Popcornrascheln oder Handyläuten werden weggefiltert. Störgeräusche sind bereits für normal Hörende lästige Nebenwirkungen eines Kinobesuchs – für einen Hörgeräte-Träger wird es jedoch unmöglich zu verstehen, was im Film gesprochen wird.

In den U.S.A. sind derartige FM-Systeme in öffentlichen Gebäuden bereits Pflicht, zukünftig soll diese Technologie auch in Österreich für eine bessere Hörtauglichkeit in großen Sälen oder Räumen mit schlechter Akustik sorgen.

»Die neue Technologie baut Barrieren ab und eröffnet Hörgeräte-Trägern die ganze cineastische Welt. Als Gesundheitsreferentin freue ich mich über diese Initiative – Menschen ohne Hörbehinderung können es sich wahrscheinlich nur schwer vorstellen, wie sehr Schwerhörigkeit die Lebensqualität einschränken kann«, zeigt sich Landeshauptfrau Gabi Burgstaller erfreut. Bürgermeister Dr. Heinz Schaden betont: »Salzburg übernimmt mit diesem Projekt erneut eine Vorreiter-Rolle und leistet einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Kino soll Unterhaltung für alle bieten und niemanden ausschließen – ein wesentliches Signal, das hier gesetzt wurde. Ich freue mich auf weitere engagierte Projekte und gratuliere den Initiatoren zu dieser Idee.«

Bis heute wird FM-Technologie von Hörgeräte-Trägern hauptsächlich in den eigenen vier Wänden eingesetzt, bei Seminaren in kleineren Gruppen oder in Schulen. Mit dem FM-System im Kino wurde in Österreich Neuland betreten: »Wir haben mit diesem einzigartigen Projekt erneut gezeigt, dass Schwerhörigkeit vor allem ein soziales Phänomen ist und nicht nur ein rein medizinisches Problem. Menschen mit Hörminderung sind oft isoliert und nehmen an gesellschaftlichen Ereignissen nicht mehr teil«, betont Hannes Reichl, Geschäftsführer Hansaton Akustische Geräte GmbH. »Die Technologie ist jedoch heute bereits derart weit fortgeschritten, dass eine Isolation nicht mehr notwendig ist. Das wollen wir den rund 1.5 Millionen Betroffenen in ganz Österreich mit solchen Projekten zeigen.«

Betroffene überzeugten sich in Salzburg von den Vorteilen der FM-Technologie. Sie haben sich intensiv auf ihren ersten »richtigen« Kinobesuch vorbereitet, ihr Hörsystem entsprechend vom Akustiker überprüfen lassen und einmalig FM-fit gemacht. Ab sofort genießen sie auch ohne vorherige Überprüfung Kino pur. Mit dem Ergebnis zeigten sie sich zufrieden: »Früher war ich leidenschaftlicher Cineast, das hat sich leider drastisch geändert, als mein Hörvermögen nachgelassen hat. Ich war beim Zuschauen vorwiegend auf die visuellen Botschaften angewiesen, das hat ein Verstehen nicht immer einfach gemacht. Heute habe ich seit langer Zeit wieder Kino pur genossen und tatsächlich gehört, was gesprochen wurde«, betont Karl Reinisch (52) aus Graz.

Unter Anleitung und Initiative der Hansaton-Akustiker wurde »Das Kino« Hörgeräte-tauglich gemacht. Dieser wichtige Schritt, den Kinobesuch für diese Zielgruppe zu ermöglichen, war auch geprägt vom Engagement des »Das Kino«-Geschäftsführers Dr. Michael Biliç. Er war von der Idee begeistert und übernimmt damit erneut eine Vorreiterrolle in der Salzburger Kinolandschaft: »Wir freuen uns sehr, dass Hörgeräte-Träger ab sofort hier ihr Stammkino haben, in das sie gerne kommen, weil ihre Anliegen verstanden werden. Wir wollen die Rolle des ersten FM-Kinos auch in Zukunft aktiv leben. Die heutige Filmvorführung war der Auftakt,« freut sich Dr. Michael Biliç.

Autor: zg

 

 

 

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