Forscher der Harvard Medical School brachten bei Mäusen Haarzellen im Innenohr zum Wachsen. Dazu löschten sie bei Mäusen ein Gen für ein Protein, das die Vermehrung von Haarzellen verhindert. Bis sich dieses Experiment auf den Menschen übertragen lässt, wird allerdings noch eine Menge Forschung nötig sein. Denn unkontrolliertes Zellwachstum kann zu Krebs führen. Deshalb müsste nach Heilung des Hörschadens das zuvor außer Gefecht gesetzte Gen wieder aktiviert werden können. Die Forschungs-Ergebnisse der Harvard Medical School sind in der aktuellen Ausgabe des Fachblattes »Science« nachzulesen.
Quelle: Science Express, 14. Januar 2005