Die BIHA-Delegierten trafen sich in Frankfurt am Main (To be Insider in 4 Minute n)

Von »manipulativen Händlern«  und »Deutschen Meistern im Ausbilden«

Grippale Infekte und andere Indispositionen hatten kräftig unter den Delegierten der Bundesinnung gewütet, so dass das Gremium am 16. Februar in stark dezimierter Zahl zusammentrat. Den Vorsitz hatte Bundesinnungs-Obermeisterin (BIOM) Marianne Frickel, die auch in gewohnter Form mit Charme und Temperament die Moderation der 10 Tagesordnungspunkte übernahm.

Das Gros der Informationsarbeit hatte der glänzend vorbereitete Bundesinnung der Hörakustiker KdöR (biha)-Haupt-Geschäftsführer Jakob Stephan Baschab übernommen, assistiert von RA Isabell Claßen und dem Eckert-Nachfolger RA Udo Hickmann.

Nach Vortrag des Finanzstatus von BIHA und Akademie zum 31. 12. 2004 – beide in erfreulich positiver Entwicklung – berichtete Baschab, dass die Zertifizierung der Akademie für Hörakustik (afh) als Kompetenz-Zentrum und wissenschaftliche Institution bevorstehe. Außerdem könne der Berufsstand sich mit dem sportiven Rang eines »Deutschen Meisters« hinsichtlich der Zahl der Ausbildungsverhältnisse schmücken. Was andererseits zur Ausquartierung volljähriger Auszubildender nach Blankenese geführt habe, da 500 Interessenten nur 320 Internatsplätze gegenüberstehen.

Beklagt wurde der allzu geringe Werbe-Etat der BIHA zu Zwecken der Selbstdarstellung nach außen und innen. Ein Antrag, die Zusammenarbeit mit der Fördergemeinschaft Gutes Hören GmbH (FGH) zu fördern und entsprechend auf Europäische Union der Hörakustiker e.V. (EUHA) und Fachverband Deutscher Hörgeräte-Akustiker e.V. (FDH) einzuwirken, wurde ohne Gegenstimme angenommen.

Im Wiesbadener Statistischen Bundesamt (DESTATIS) werden Berufs-Spezifikationen aus Deutschland einem Gremium der UN gemeldet. Da taucht der eingetragene Handwerksberuf (Handwerk scheint es international nicht zu geben) des Hörgeräte-Akustikers als »manipulativer Händler« auf. Jetzt wissen wir wenigstens, was wir sind, auf neudeutsch »Dealer«, was immer damit in Deutschland auch gemeint ist. Und das auch noch für zehn Jahre, denn erst nach diesem Zeitraum gibt es laut Baschab eine kleine Möglichkeit der Korrektur. Ich schlage vor, die Wiesbadener Beamten für zehn Jahre zu »Pausenclowns« zu erklären und ihre (von unseren Steuern stammenden) Bezüge entsprechend einzufrieren…

Eine Namens-Umwidmung hat auch Klaus Klingbeil vorzuschlagen – statt des »verkürzten Versorgungsweges« möchte er »eingeschränkter« Versorgungsweg sagen, weil das der Sache besser gerecht wird.

Autorin: Christina Osterwald

 

 

Autor: Thomas Keck

Thomas Keck ist durch seinen Beruf als Hörsystemakustiker bestens mit der Präzision und Sorgfalt vertraut, die sowohl für die technische Arbeit als auch für den direkten Kundenkontakt erforderlich sind. Sein Werdegang zeugt von einer kontinuierlichen Entwicklung und einem hohen Maß an Fachwissen, unterstrichen durch den Meisterbrief und die Selbstständigkeit. Er verfolgt seine Interessen mit Leidenschaft und widmet sich einer Vielzahl von Aktivitäten, von Musik über die Beschäftigung mit Oldtimern bis hin zur Werteschätzung der Bibel. Thomas bewundert Menschen, die in ihrem Feld Spitzenleistungen erbringen, wie diverse Musiker und Schauspieler. Dies deutet auf eine hohe Wertschätzung für Expertise und handwerkliches Können hin.

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