Wohin mit den alten Batterien? (To be Insider in 4 Minute n)

Lange musste man sich mit der leidigen Frage herumschlagen: „Wohin mit gebrauchten Batterien?“ Manche warfen sie bei Nacht und Nebel einfach in irgendeinen anderen Mülleimer. Andere sammelten sie brav in Tüten und lagerten sie im Keller. Damit soll nun endlich Schluss sein. Seit dem 1. Oktober 1998 kann jeder Bürger seine Altbatterien in allen Geschäften, die auch Batterien verkaufen, kostenfrei abgeben. So hat sich das Entsorgungsproblem also zu Handwerk und Handel verlagert.

Aber kein Anlass zur Besorgnis. Kluge Köpfe haben sich nämlich Gedanken zu diesem Problem gemacht. Die Stiftung „Gemeinsames Rücknahmesystem (GRS)“ bietet einen kostenlosen Abtransport für Altbatterien an. Sie hat ein System zur Entsorgung konzipiert, das eine Belieferung von Behältern für die Altbatterien sowie die anschliessende Entsorgung der gefüllten Kartons vorsieht.

Die GRS setzt sich aus den Batterie-Herstellern

Um diesen Status zu erreichen, muss die Stiftung allerdings einige Auflagen erfüllen. So hat sie zum Beispiel die Abholung der gesammelten Gerätebatterien vom Handel und eine Ablieferung an die Übergabestellen der öffentlich-rechtlichen Entsorger zu gewährleisten. Ebenso die Sortierung und den Transport zur Verwertung oder Deponie. Diese Leistungen müssen von der GRS gegenüber den Landesbehörden regelmässig dokumentiert werden.

Um dieses Prinzip zu finanzieren werden die Batterie-Hersteller zur Kasse gebeten. Sie können den Abholservice nur gebührenpflichtig in Anspruch nehmen. Während für den Handwerker oder Händler die Behältnisse zum Entsorgen in Mindermengen kostenfrei sind muss der Hersteller sowohl die Behälter als auch einen bestimmten Betrag je Batterie bezahlen. Die GRS ist eine sogenannte „Non-Profit – Organisation“, das heisst sie darf keine Gewinne machen. Ob ein Hersteller oder Importeur das GRS nutzt kann man daran erkennen, dass die Aufwendungen des Rücknahmesystems in einer gesonderten Summenzeile ausgewiesen sind. Damit sollen eventuelle Trittbrettfahrer erkannt werden. Diese werden dann aufgefordert einen Nutzervertrag mit der GRS abzuschliessen.

Die Sammelbehälter können bei der

»Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem«,
Heidenkampsweg 44/46 in
D-20097 Hamburg bestellt werden. Für Rückfragen wurde eine gesonderte Nummer eingerichtet. Sie lautet
+49 180-5 / 51 11. Allerdings sollte man sich bei einem Anruf dort in Geduld üben.

Wenn die Behälter voll sind, kann man unter Telefon
+49 180-5 / 80 50 30 um die Abholung bitten. Wie dem Rundschreiben der GRS zu entnehmen war werden die Behälter dann innerhalb von 14 Tagen abgeholt.

Nun zu den Behältern für die Altbatterien. Folgende Packungsgrößen sind kostenfrei bestellbar:

  • Kunststoffsammelbox klein (für etwa  5kg).
  • Kunststoffsammelbox groß (für etwa 10 kg).
  • Transportkarton                       (für etwa 30 kg).

Bevor man die Bestellung nun wegschickt noch die Lieferanschrift und die Handelsregisternummer angeben. Wenn Sie in einem großen Unternehmen tätig sind, auch den Namen des Ansprechpartners, falls seitens der GRS Rückfragen bestehen.

Einschränkend gilt: Importiert ein Händler selbst Batterien aus dem Ausland oder lässt er Batterien für sich herstellen, so muss er entweder einen Nutzervertrag mit der GRS abschliessen oder sich selbst um eine Entsorgung kümmern.

Bekommt ein zur Rücknahme verpflichteter Händler weniger als 30 kg im Jahr an Altbatterien zusammen, besteht die Möglichkeit, diese an der jeweiligen örtlichen Sammelstelle abzugeben. Diesbezüglich gibt es eine Verordnung und bei Problemen sollte man die GRS informieren.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, die 10 kg-Postpakete selbst an die Sortieranlagen zu schicken. Die Adressen listen wir nachfolgend auf:

  • REMONDIS QR GmbH,
    NL Nordische Quecksilberrückgewinnung,
    Bei der Gasanstalt 9,
    D-23560 Lübeck

Filialbetriebe, bei denen mehr als 1 Tonne Batterien zusammenkommen und die über eine eigene Logistik verfügen, erhalten eine kleine Vergütung. Nähere Informationen hierzu können bei der GRS erfragt werden. Das Unternehmen ist übrigens auch im Internet zu finden: GRS-Batterien.de

Autorin: Claudia Baier

 

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„… macht die praktische Umsetzung der TRT einfacher“ (To be Insider in 3 Minute n)

Dr. med. Christian Hellweg, Gabriele Lux-Wellenhof, Petra Bühler: Tinnitus-Retraining – Therapie (TRT) Die neue, erfolgreiche Behandlungsmethode bei Ohrgeräuschen; Ariston Verlag; 1. Auflage 1998; 218 Seiten; kartoniert; 34 sFr; ISBN 3-7205-2003-X; erhältlich im Buchvertrieb des Median-Verlages.

Die Autoren verfolgten das Ziel, ein Buch zu verfassen, in dem sie ihre praktischen Erfahrungen und die derzeit verfügbaren Informationen über Tinnitus und Hyperacusis in komprimierter und leicht lesbarer Form für die Betroffenen darstellen konnten. Dieses Ziel haben sie sicherlich erreicht. Ohne viele Fremdwörter werden diesem Personenkreis die Grundlagen über Tinnitus, Hyperacusis, des neurophysiologischen Modells und der TRT erläutert.

Es wird den Betroffenen in allen Kapiteln Mut gemacht, aktiv zu werden. Weiterhin bietet sich das Buch an, Hilfestellung während der TRT zu geben: in nachlesbarer Form, zu Hause oder wo immer gerade Fragen auftauchen, sozusagen als kleiner Ratgeber für den Hausgebrauch.

Dies bedeutet auch, daß der Tinnitus-Spezialist hier nichts wesentlich Neues vorfindet. Zudem birgt die Umsetzung in einfache Sprache immer die Gefahr, dass manche Erläuterungen nicht allen Details der Fachsprache gerecht werden.

Aber trotzdem ist es einen Hineinblick wert. Hier finden sich einfache Erklärungsmodelle, die den Spezialisten helfen, Fachwissen in Laiensprache zu transformieren („Wie erkläre ich es meinem Patienten?“). Dies ist ja auch ein wichtiges Aufgabengebiet bei der Durchführung der TRT.

Die persönlichen Erfahrungsberichte, der Bereich FAQ (häufig gestellte Fragen), sowie verschiedene Infolisten runden dieses Trainingshandbuch ab.

An dieser Stelle noch zwei Anmerkungen an die Verfasser (vielleicht für die 2. Auflage?):

  1. Etwas mehr aussagekräftige und den Text erläuternde grafische Darstellungen würden die langen Textpassagen auflockern und die Gedankengänge der Autoren besser erfassbar machen.
  2. Der Begriff „Sanus-Noiser“ („gesunder Rauscher“) hat sicherlich auch zu Fehlinterpretationen geführt. Auf der einen Seite scheint der Begriff „Sanus-Noiser“ ein Hilfsmittel zu sein, dem Betroffenen die Angst vor dem Rauschgerät zu nehmen („Ich habe doch schon ein Geräusch im Ohr und jetzt bekomme ich noch ein Zweites dazu.“), andererseits führt es bei den Tinnitus-Spezialisten zu der Auffassung, dass hier ein Gerät bevorzugt wird. Vielleicht wäre in dem nächsten Buch eine Auflistung aller verfügbaren „Noiser“ mit einem „gesunden“ Rauschen sinnvoll.

Zusammenfassend also gut lesbar und für die Praxis ein Retrainings – Hand-/Taschen-Buch. Hier finden sich viele praktische Tips und einfache Erläuterungen über die Grundzüge der TRT für Tinnitus- und Hyperacusis-Betroffene.

Quelle: Siegrid Meier

 

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Anti-Tinnitus Technology

 

HöRex – Hörakustiker mit Anspruch (To be Insider in 3 Minute n)

KÖNIGLICH HÖREN

Immer häufiger greift die U.S.-Manier der Firmen- und Organisationen-Präsentation anlässlich unseres Kongresses um sich: nicht in den Ausstellungshallen sondern in mehr oder weniger noblen Suiten bzw. gar ausgelagert in piekfeine Hotels der Umgebung findet die „Musik“ statt, deren Partituren sich als intime Kundengespräche, Verhandlungen mit Großabnehmern, Präsentation noch nicht serienhaft lieferbarer Novitäten oder auch schon mal als Information der Fach- und Publikumspresse lesen.

Zu diesem „heute nicht mehr ungewöhnlichen Mittel“ griff auch die 1995 gegründete Einkaufs- und Leistungsgemeinschaft HörRex mit ihrer Pressekonferenz im elitären „Hyatt Regency“ à la Old-England in unmittelbarer Nachbarschaft der Kölner Messehallen während unseres diesjährigen internationalen Kongresses.

In überschaubar kleinem Kreis, durchsetzt mit Marketing-Spezialisten der Agentur AFM-Verlag und mit der charmanten Gastgeberin Sylvia Kratz, mit Medizin-Journalisten, Tageszeitungs-Mitarbeitern und einigen Vertretern der übrigen Fachpresse erläuterten Mitglieder der Leistungsgemeinschaft mit dem anspruchsvollen Namen (in unserer Redaktion witzelte ein Kollege ohne Latinum im Vorfeld erstmal über wiedererstandene Exemplare der Spezies Tyrannorex in Anspielung auf die gegenwärtige Dino-Mode. Nichts davon):

Zunächst gab Rüdiger Klink aus Bremen in eloquenter Form einen Überblick über die unseren Lesern ja hinlänglich bekannte Diskrepanz zwischen der hochgerechneten Zahl hörgeschädigter und der mit Hörhilfen versorgten Mitbürger in Deutschland, dann die Leistungssteigerungen moderner Hörsysteme und die Crux, dass wirklich hilfreiche Hörgeräte einer qualifizierten Anpassung nebst Beratung und Nachsorge bedürfen – Kriterien, die das Hörsystem über das Niveau eines beliebigen, über die Ladentheke gehenden Markenprodukts hinausheben. Er und der sympathisch auch auf naivere Spontanfragen der Presse eingehende Roland Föhlisch erläuterten den relevanten Unterschied zwischen Hören und Verstehen. Dann kam das HöRex-Konzept auf’s Tapet: 80 qualifizierte Hörakustiker mit ihren 120 Betrieben haben sich zusammengetan, um u.a. gemeinschaftlich Öffentlichkeits-Aufklärung über Hörminderungen zu betreiben, nach einem Multiplikatoren-Konzept freie Wohlfahrtsverbände u.a. Organisationen zu aktivieren und so die Hörbehinderten zu aktivieren. Natürlich haben sich die „Königlichen“ auch einem Qualitäts-Standard verschrieben, der

  • umfangreiche Hörprüfungen,
  • vergleichende Anpassung,
  • Optimierung der Otoplastik,
  • kostenloses Probetragen,
  • psychologisch orientierte Beratung,
  • kostenfrei für Patient und/oder Kasse regelmäßige kostenlose Inspektionen,
  • eine differenzierte Nachsorge und
  • im Bedarfsfall ein qualifiziertes Hörtraining umfaßt.

In Einzelgesprächen nach den offiziösen Statements interessierte uns natürlich vor allem, inwieweit die individuelle Freiheit des HöRex-Mitgliedes in wirtschaftlicher und fachlicher Richtung eingeschränkt wird (hier scheint einzig die Qualität der Leistung und ein fast selbstverständlicher Ehrenkodex Grenzen zu setzen). Was wir – so angesichts dieser sympathisch bescheidenen ersten »Öffentlichkeits-Aktion« überhaupt ein kritisches Wort zu formulieren ist – auch hier wie so oft bei hörakustischen Selbstdarstellungen etwas vermißt haben, ist eine stärkere Betonung der psychologischen Seite einer Hörgeräte-Anpassung. Denn dass die Geräte heute einen hohen Standard haben, dass der Hörgeräte-Akustiker als Techniker sein Handwerk versteht und – vielleicht im Gegensatz zu anderen Anpassern – hinsichtlich Messtechnik und individueller Geräte-Einstellung Qualität wie Effizienz bietet ist ja unbestritten. Aber dass eine Hörbehinderung in einen ganzen Teufelskreis existentieller Probleme eingebettet ist und hier Lebenshilfe gefragt ist (die beispielsweise andere Berufe mit ihrer 5 Minuten-Diagnostik kaum gewähren können) – das, bitteschön, darf ruhig noch stärker betont (und beherzigt) werden.

Im übrigen dürfen wir nach dieser Veranstaltung in Übereinstimmung mit dem uns für Detailinformationen hilfreichen Peter Tschirch konstatieren, dass HöRex eG auf einem guten Wege ist und so – gewollt oder ungewollt – zur Profilierung des gesamten Berufsstandes nicht unerheblich beiträgt.

Quelle: Christina Osterwald

 

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Ihre Vorteile von Hörsystemen der jüngsten Generation:

„3-D – Hören“ (To be Insider in 1 Minute)

Das digitale Cetera-Hörsystem, vorgestellt beim Kongress Köln, ist, so Hersteller Starkey, das 1. Hörsystem, das die Fähigkeit des menschlichen Gehirns unterstützt, Signale und Geräusche räumlich zu placieren und somit eine Stimme oder ein bestimmtes Geräusch von Störgeräuschen zu unterscheiden. Die Technologie basiert auf einem Algorithmus mit dem Namen TransperaEQ, der eine mehrstufige, digitale Verarbeitungs-Eigenschaft besitzt. Der digitale Equalizer-Filter überträgt die Signale akustisch transparent, wodurch das Hörgerät für das Gehirn sozusagen „unsichtbar“ gemacht wird. Das System kalkuliert Baugrösse und Phaseneffekte – verursacht durch die physikalische Präsenz des Gerätes im Ohr – und hebt diese unerwünschten Effekte auf. Das Resultat ist die Wiederherstellung der interauralen Zeit- und Intensitäts-Unterschiede des offenen Gehörgangs. „Den Unterschied kann man mit der Perspektive zwischen einem gewohnten und einem 3D-Bild vergleichen“, erläutert Starkey-Präsident Jerry Ruzicka.

Quelle: Hörakustik

 

 

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Konzern Aureos

Teuere Ruhe (To be Insider in <1 Minute)

In den Niederlanden sind Störsender gegen Natel gross in Mode und trotz Verbot leicht zu erwerben. Eingesetzt werden sie besonders in Gaststätten und Kirchen. Dort, wo man eben seine Ruhe vor störendem Geklingel und Geplauder haben möchte. Die Sache hat allerdings einen Haken: Die Störsender stören kilometerweit ebenso normale Telefone, darunter jene von Polizei, Feuerwehr und Notarzt, wie »De Telegraaf« meldet. Wer mit einem Störsender erwischt wird, muss blechen – und nicht zu knapp: von mehreren 10’000 Gulden ist die Rede.

Quelle: Hörakustik

 

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Frei, unabhängig und anspruchsvoll – so soll Ihr Hörsystem in der neuesten Generation aussehen:

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