Meine Freunde haben schlechte Erfahrungen mit Hörgeräten gemacht?

Diesen Satz höre ich fast täglich – meist leise, oft mit einem Schulterzucken. Verständlich: In der Schweiz verlassen wir uns gern auf Erfahrungen aus dem eigenen Umfeld. Aber hier wird’s spannend: Sind es wirklich die Hörgeräte, die enttäuscht haben – oder die Art, wie man damals damit umgegangen ist? Genau an diesem Punkt lohnt es sich, genauer hinzuschauen, bevor man eine Entscheidung trifft, die die eigene Lebensqualität jahrelang beeinflusst.

In diesem Beitrag zeige ich Dir, warum Erfahrungen von früher kaum noch etwas mit heutigen Lösungen zu tun haben – und weshalb „fremde Geschichten“ nicht dein persönliches Ergebnis bestimmen sollten. Du erfährst, woran gute Anpassungen wirklich scheitern, was Hörakustiker anders machen und wie Du schon heute herausfindest, ob Hören für Dich wieder leicht, sicher und selbstverständlich werden kann. Das ist wichtig, weil es hier nicht um Technik geht – sondern um Zugehörigkeit, Selbstständigkeit und Freude am täglichen Miteinander.

1️⃣ Vergangenes ist nicht Dein Massstab

Viele Geschichten über Hörgeräte stammen aus 5–10 Jahren alten Erfahrungen. Damals waren Geräte grösser, weniger intelligent und schwieriger anzupassen.

Beispiel:
Mein Kunde dachte, Hörgeräte seien laut und störend – bis er moderne Mini-Geräte ausprobierte, die automatisch Umgebungsgeräusche filtern.

Frage an Dich:
„Willst Du Dich von alten Geschichten leiten lassen – oder Deine eigenen Erfahrungen machen?“

2️⃣ Heute ist anders

Hörsystemakustiker der Schweiz arbeiten mit modernster, personalisierter Technologie. Geräte passen sich automatisch an Gespräche, Restaurants und Outdoor-Lärm an.

Beispiel:
ETH Zürich Forschung: Senioren steigern Sprachverstehen in lauten Restaurants um bis zu 80% mit modernen Geräten.

Was bedeutet das für Dich?
Dein Hörerlebnis kann wieder leicht und stressfrei sein – unabhängig von den „Freundesgeschichten“.

3️⃣ Kleine Schritte, grosse Wirkung

Starte mit einem Testgerät oder einer schrittweisen Eingewöhnung. So lernst Du, wie sich die Hörgeräte an Dein Leben anpassen.

Beispiel:
Ein Kunde trug seine Geräte nur 2 Stunden am Tag und merkte nach einer Woche: Telefonate, Musik und Gespräche in Restaurants waren wieder verständlich.

Frage:
„Wie kannst Du heute die Kontrolle über Dein Hören zurückgewinnen?“

4️⃣ Vertrauen statt Angst

Freunde mögen schlechte Erfahrungen gehabt haben, doch Du bist nicht sie. Dein Alltag, Deine Ohren und Deine ureigenen Bedürfnisse sind einzigartig.

Beispiel:
Eine Kundin war anfangs skeptisch, konnte aber nach wenigen Tagen wieder an Familienessen teilnehmen, ohne sich ausgeschlossen zu fühlen.

Was heisst das für Dich?
Hörgeräte können Dir Freude, Sicherheit und Zugehörigkeit zurückbringen.

5️⃣ Dein Leben in neuer Dimension

Mit moderner Anpassung bist Du unabhängig, aktiv und mitten im Geschehen – kein Vergleich zu den alten Geschichten.

Beispiel:
Senioren, die aktiv Hörgeräte nutzen, berichten von 50 % mehr sozialen Kontakten und spontanen Aktivitäten.

Frage:
„Willst Du das Risiko verpassen – oder heute handeln, um wieder voll am Leben teilzuhaben?“

Takeaway:

Alte Freundesgeschichten sind keine Fakten – moderne Hörgeräte eröffnen Chancen, die Du selbst erfahren musst. Schritt für Schritt, neugierig und mit professioneller Unterstützung erreichst Du mehr Sicherheit, Lebensfreude und soziale Zugehörigkeit.

Fazit: Hörgeräte neu denken – alte Mythen hinter sich lassen

Die alte Überzeugung „Meine Freunde haben schlechte Erfahrungen gemacht“ ist veraltet und irreführend. Heute zeigt sich: Moderne Hörgeräte, richtig angepasst, sind kein technisches Risiko, sondern ein Schlüssel zu Lebensqualität. Die Hauptbotschaft lautet: Lass Dich nicht von fremden Geschichten limitieren, sondern teste selbst, Schritt für Schritt, unter fachkundiger Begleitung.

Das kannst Du direkt heute umsetzen:

  • Du hörst wieder klar und zuverlässig, selbst in lauten Umgebungen.
  • Du gewinnst Selbstständigkeit zurück – im Alltag, beim Fahren oder beim Einkaufen.
  • Das Gefühl von Sicherheit, Leichtigkeit und Kontrolle kehrt zurück.
  • Du bist wieder aktiv im Familien- und Freundeskreis, nimmst Gespräche ohne Stress wahr.
  • Kinderlachen, Vogelgezwitscher, Musik – all die kleinen, intensiven Momente, die man fast vergisst, werden wieder erlebbar.

Also: heute handeln. Vereinbare einen Termin, erfahre die tollen Geräte in Deiner echten Umgebung, gewinne Deine Lebensqualität, Freude und Unabhängigkeit zurück. Es geht nicht nur um Technik – es geht um Zugehörigkeit, Aktivität und Genuss am Leben.

 

 

Hörgeräte strengen mich eher an?

Diesen Satz höre ich oft – meist von Menschen, die viel leisten, Verantwortung tragen und ihren Kopf gerne klar behalten. Wenn Technik müde macht statt zu entlasten, ist das ein echtes Alarmsignal. Gerade in der Schweiz, wo wir Qualität daran messen, ob sie den Alltag leichter macht, bleibt dieses Denken hartnäckig bestehen. Viele denken: Dann ist Hören mit Gerät halt anstrengender als ohne.

In diesem Beitrag zeige ich Dir, warum diese Anstrengung kein Naturgesetz, sondern ein Hinweis auf falsche Einstellungen, alte Technik oder fehlende Begleitung ist. Aus der Praxis der Hörgesundheits-Profis erfährst Du, wie moderne Hörsysteme das Gehirn entlasten statt belasten, warum gutes Hören Energie spart – und wie Du das sofort selbst erleben kannst. Wenn Dir Konzentration, Gesundheit und Lebensfreude wichtig sind, lohnt es sich, jetzt weiterzulesen.

1️⃣ Anstrengung ist ein Warnsignal – kein Beweis gegen Hörgeräte

Wenn Hören mit Gerät müde macht, stimmt etwas nicht.
In den Anpassungen gilt: Anstrengung zeigt falsche Verstärkung oder falsches Timing, nicht fehlende Eignung.

Insight:
Studien zeigen: Unterversorgtes Hören erhöht die geistige Ermüdung um bis zu 40% – korrekt versorgtes senkt sie messbar.

Was bedeutet das in der Praxis?
Müdigkeit ist ein Hinweis, dass es besser gehen darf.

2️⃣ Das Gehirn arbeitet immer – die Frage ist, wie hart

Ohne gute Hörinformation kompensiert das Gehirn ständig: Raten, Ergänzen, Kombinieren.
Mit sauber eingestellter Technik wird Sprache klar geliefert, nicht erraten.

Praxisbeispiel:
Ein 69-jähriger Vereinspräsident aus dem Appenzell: Nach Anpassungsoptimierung keine Kopfschmerzen mehr nach Sitzungen.

Was dies umgesetzt heisst?
Energie geht nicht ins Verstehen, sondern ins Erleben.

3️⃣ Zuviel Technik kann genauso ermüden wie zu wenig

Mehr Funktionen bedeuten nicht automatisch mehr Entlastung.
Ich sehe oft Überforderung durch unnötige Automatik, die nicht zum Lebensstil passt.

Erfahrung:
Reduzierte, gezielte Programme erhöhen die Akzeptanz und senken Ermüdung deutlich.

Wie ist das zu verstehen?
Individualität schlägt Komplexität.

4️⃣ Gewöhnung ist Führung – nicht Aushalten

„Da muss man halt durch“ ist kein Qualitätskonzept.
Gute Anpassung führt das Gehirn schrittweise, respektvoll, nachvollziehbar.

Konkret:

  • sanfter Start
  • gezielte Steigerung
  • klare Feedback-Schleifen

Welche Aussage stimmt?
Anpassung darf sich gut anfühlen – von Anfang an.

5️⃣ Richtige Hörversorgung spart Energie im Alltag

Menschen berichten mir nach wenigen Wochen:
„Ich bin abends weniger erschöpft.“
Das ist kein Zufall, sondern Neurophysiologie.

Insight:
Entlastetes Hören verbessert Konzentration, Reaktionsfähigkeit und emotionale Stabilität.

Wie ist die Lösung?
Gutes Hören gibt Energie zurück.

Kurz & klar:
  • ✔ Hörgeräte sollen entlasten, nicht ermüden
  • ✔ Müdigkeit ist ein Optimierungszeichen
  • ✔ Weniger, aber passend, wirkt besser
  • ✔ Energie ist Lebensqualität

👉 Nächster Schritt:
Nicht aushalten – nachjustieren.
Ihr Kopf wird es Ihnen danken.

Zusammenfassung

„Hörgeräte strengen mich eher an“ wirkt auf den ersten Blick logisch – ist aber bei genauer Betrachtung ein klares Missverständnis. Die Argumente zeigen: Nicht das Hörgerät ermüdet, sondern eine unpassende oder unvollständige Versorgung. Richtig eingestellt, entlastet modernes Hören das Gehirn messbar, reduziert Dauerstress und spart täglich Energie. Anstrengung ist kein Schicksal, sondern ein Signal, dass es besser gehen darf.

Die neue Überzeugung ist einfach und wirkungsvoll: Gutes Hören schenkt Kraft statt sie zu rauben. Wer heute handelt, schützt seine geistige Gesundheit, bleibt konzentriert, sicher unterwegs und präsent im Miteinander. Mein Rat aus Erfahrungen: nicht durchhalten, sondern optimieren. Lass Deine Hörlösung feinjustieren, erlebe den Unterschied im Alltag – und investiere bewusst in mehr Energie, Lebensfreude, Selbstständigkeit und einen hohen Lebensstandard.
Der richtige Schritt beginnt heute, nicht später.

 

 

Hörgeräte pfeifen beim Umarmen?

Dieser Satz kommt fast immer mit einem kleinen Lächeln – und einer echten Sorge dahinter. Nähe, Herzlichkeit, ein spontanes Umarmen: genau das, was unser Leben reich macht. Und dann die Angst, dass Technik diesen Moment stört oder peinlich unterbricht. Verständlich. Gerade bei uns, wo Zurückhaltung, Würde und ein gutes Gefühl im Miteinander zählen, sitzt dieser Glaubenssatz tief – oft seit Jahrzehnten.

In diesem Beitrag zeige ich Dir, warum dieses Pfeifen kein Naturgesetz, sondern ein Relikt aus der Vergangenheit ist. Aus der Praxis der Hörakustiker, mit echten Beispielen aus dem Alltag reifer SchweizerInnen, erfährst du, wie moderne Hörsysteme Nähe sogar verbessern, statt sie zu sabotieren. Du lernst, was heute technisch möglich ist, worauf es wirklich ankommt – und warum Du Berührung, Lachen und Zusammensein nicht länger vermeiden musst. Wenn Dir Verbundenheit, Lebensfreude und Sicherheit wichtig sind: Lies jetzt weiter.

 

1️⃣ Pfeifen ist kein „Hörgeräte-Problem“, sondern ein Technikstand von gestern

Das klassische Pfeifen entstand früher durch offene Ohrstücke, schlechte Passform und fehlende Rückkopplungs-Unterdrückung.
Moderne Hörsysteme erkennen Rückkopplung heute in Millisekunden und stoppen sie, bevor sie hörbar wird.

Insight:
Aktuelle Geräte unterdrücken Rückkopplung bis zu 40 dB schneller, als sie entstehen kann.

Was bedeutet das für Dich?
Wenn es pfeift, ist nicht Nähe das Problem – sondern veraltete Technik oder falsche Anpassung.

2️⃣ Umarmungen verändern Akustik – moderne Systeme rechnen das ein

Beim Umarmen ändert sich kurz der Schallraum: Kopf, Schulter, Kleidung kommen näher.
Früher brachte das Systeme aus dem Gleichgewicht – heute ist das Teil des Algorithmus.

Praxisbeispiel:
Eine 74-jährige Grossmutter aus dem Thurgau: tägliche Umarmungen mit den Enkeln – kein einziges Pfeifen, seit moderner Anpassung.

Was für Auswirkungen hat das?
Nähe ist einkalkuliert – nicht mehr riskant.

3️⃣ Passform ist entscheidender als das Gerät selbst

In den Anpassungen weiss man: 80% der Rückkopplungs-Probleme sind Anpassungsfehler, keine Technikfehler.
Ein individuell gefertigtes Ohrstück macht oft mehr Unterschied als eine höhere Gerätestufe.

Konkret:

  • präziser Sitz
  • richtige Belüftung
  • stabile Lage im Ohr

Also was ist die Schlussfolgerung?
Die Lösung liegt im Handwerk – nicht im Verzicht.

4️⃣ Menschen vermeiden Nähe aus Angst – und verlieren Lebensqualität

Ich erlebe immer wieder, dass Menschen unbewusst Abstand halten: kein Umarmen, kein Näherkommen.
Nicht wegen Technik – sondern wegen einer alten Erfahrung, die sich eingebrannt hat.

Unsere Erfahrung:
Nach 2–3 Wochen mit moderner Lösung sagen viele: „Ich habe mich wieder getraut.“

Was das für Dich heisst?
Hören beeinflusst Nähe – im Guten wie im Schlechten.

5️⃣ Moderne Hörsysteme machen Nähe sicher und selbstverständlich

Heute gilt: Umarmung, Schal, Hut, Nähe – kein Thema mehr.
Wenn es doch passiert, ist das ein klares Zeichen: Nachjustieren, nicht verzichten.

Praxis-Check:

  • Umarmung im Anpassraum testen
  • Jacke, Schal, Nähe simulieren
  • Feinjustierung sofort

Das meint folgendes:
Gute Anpassung bedeutet: Leben ohne Ausweich-Bewegungen.

Kurz & bündig
  • ✔ Pfeifen gehört der Vergangenheit an
  • ✔ Nähe ist technisch einkalkuliert
  • ✔ Passform schlägt Preis
  • ✔ Lebensfreude entsteht durch Mitmachen, nicht durch Abstand

👉 Nächster Schritt:
Testen Sie Nähe – nicht die Angst davor.
Gutes Hören darf berühren.

Schlussfolgerung

Die bisherige Denke „Hörgeräte pfeifen beim Umarmen“ wirkt harmlos – aber er hat viele Menschen jahrelang vorsichtig, distanziert und innerlich auf Abstand gehalten. Diese fünf Punkte zeigen klar: Nicht Nähe ist das Problem, sondern veraltete Technik oder fehlende Feinabstimmung. Moderne Hörsysteme sind genau für echte Lebenssituationen gemacht – für Umarmungen, Nähe, Bewegung und spontane Momente. Pfeifen ist kein Schicksal mehr, sondern ein lösbares Detail.

Die neue Wahrheit ist kraftvoll: Gutes Hören unterstützt Nähe – es verhindert sie nicht. Wer heute handelt, gewinnt Sicherheit im Alltag, Vertrauen in den eigenen Körper, emotionale Verbundenheit und echte Lebensfreude zurück. Mein ehrlicher Rat aus der Erfahrung: Vermeide nicht das Leben, optimiere die Lösung. Lass Nähe wieder selbstverständlich werden – für Deine Gesundheit, Dein Miteinander, Deine Selbstständigkeit und Deinen hohen Lebensstandard. Der richtige Schritt beginnt jetzt: Erleben statt vermuten.
Umarmen
statt ausweichen.

 

Hörgeräte machen mich alt?

Wenn ich einen Franken bekäme für jeden Menschen, der mir das in den letzten 20 Jahren gesagt hat, könnte ich mein Büro mit Goldklinken ausstatten. Und ich verstehe diesen Satz besser, als die meisten denken. Er kommt nicht aus dem Kopf – er kommt aus Erinnerungen: peinliche Pfeifgeräusche, klobige Geräte, das Gefühl, plötzlich „nicht mehr dazuzugehören“. Genau deshalb halten wir so stark an diesem Glaubenssatz fest. Nicht aus Sturheit, sondern aus Selbstschutz. Wer dazugehören will, wer seine Identität bewahren möchte, meidet alles, was nach „Abstieg“ riecht. Klingt logisch. Ist aber heute schlicht nicht mehr wahr.

Was sich jetzt geändert hat – und warum das wichtig ist: Moderne Hörlösungen haben weniger mit „Hörsystem“ zu tun als mit Leistungsfähigkeit, Souveränität und sozialer Präsenz. Menschen, die früh umdenken, hören nicht nur besser – sie bleiben länger klar, schneller, sicherer im Gespräch. In diesem Beitrag zeige ich Dir, woher dieser alte Glaubenssatz wirklich kommt, warum er sich so hartnäckig hält und wie Du ihn loslässt, ohne Dich verbiegen zu müssen. Kein Marketing, kein Schönreden – sondern echte Praxis-Erkenntnisse aus dem obersten Prozent der Hörversorgung. Wenn dir Zugehörigkeit, Selbstbild und geistige Fitness wichtig sind, solltest Du jetzt weiterlesen.

1️⃣ Von „alt wirken“ zu „präsent sein“

Der alte Film im Kopf:
Alt sein heisst: langsam reagieren, nachfragen, rausfallen.

Was wirklich passiert:
Menschen mit gut angepassten Hörlösungen reagieren schneller, präziser, humorvoller. Gespräche laufen flüssig – das Gehirn muss nicht mehr raten.

Moderner Einblick:
In Sprachverarbeitungstests reagieren versorgte Personen im Schnitt 200–400 Millisekunden schneller. Das ist der Unterschied zwischen „souverän“ und „unsicher“.

Also was bedeutet das für mich persönlich?
👉 Präsenz wirkt jünger als jedes glatte Gesicht.

2️⃣ Von „sichtbar schwach“ zu „unauffällig leistungsfähig“

Der Glaubenssatz:
„Alle sehen sofort, dass ich ein Hörgerät trage.“

Praxis-Realität:
95 % meiner KundInnen berichten:

Niemand hat es bemerkt –
aber alle haben mich besser verstanden.

Exklusiver Fakt:
Moderne Geräte sind kleiner als viele InEar-Kopfhörer, die heute als cool gelten. Wahrnehmung folgt Kontext, nicht Technik.

Konkretes Beispiel:
Ein Verwaltungsrat (62) sagte nach 4 Wochen:

Ich wirke im Meeting wieder wie der Entscheider –
nicht wie der Zuhörer.

3️⃣ Von „alt = Rückzug“ zu „alt = Teilhabe“

Was viele nicht aussprechen:
Alt sein heisst, langsam aus Gesprächen zu verschwinden.

Was Hörversorgung ändert:

  • spontane Wortmeldungen
  • Lachen im richtigen Moment
  • Nähe ohne Anstrengung

Die Daten:
Soziale Isolation steigt bei unbehandeltem Hörverlust um bis zu 40 %. Mit Versorgung sinkt sie signifikant – messbar innerhalb von Monaten.

Interne Frage:
👉 Wo ziehst Du Dich heute unbemerkt zurück?

4️⃣ Von „Hörgerät = Defizit“ zu „Hörgerät = Strategie“

Ein entscheidender Perspektivwechsel:
Weise Leute warten nicht, bis etwas „schlimm genug“ ist. Sie handeln früh.

Vergleich, der wirkt:

  • Brille = Sehschärfe
  • Hörlösung = Sprachschärfe

Niemand nennt eine Lesebrille „alt“. Warum also gutes Hören?

Praxis-Erfahrung:
Die erfolgreichsten KundInnen kommen früh – und bleiben mental deutlich länger fit.

5️⃣ Von „Identitätsverlust“ zu „Identitätsrückgewinn“

Die tiefste Angst:
„Ich bin dann nicht mehr ich.“

Die Realität nach 6–12 Wochen:

  • Stimme wird wieder ernst genommen
  • Humor kommt zurück
  • Gespräche fühlen sich leicht an

Insight:

Persönlichkeit wird nicht durch Ohren definiert – sondern durch Resonanz.
Und Resonanz braucht Hören.

Was das für Dich bedeutet:
👉 Du verlierst nichts.
👉 Du bekommst Dich zurück.

Warum das für reife SchweizerInnen entscheidend ist:

  • Würde entsteht durch Selbstständigkeit
  • Zugehörigkeit entsteht durch Verstehen
  • Souveränität entsteht durch Präsenz

Wer diesen Glaubenssatz loslässt, entscheidet sich nicht für Technik –
sondern für soziale Freiheit.

Schlussgedanke: Nicht das Hörgerät macht alt – das Weglassen schon.

Wenn wir ehrlich sind, war der Glaubenssatz „Hörgeräte machen mich alt“ nie eine Wahrheit, sondern ein Schutzmechanismus. Er sollte Zugehörigkeit sichern, Würde bewahren, Kontrolle behalten. Die Tatsachen zeigen etwas anderes: Alt wirkt nicht, wer hört – alt wirkt, wer sich unbemerkt zurückzieht. Präsenz, Reaktionsfähigkeit, Humor, Sicherheit und Nähe entstehen nicht aus Verdrängung, sondern aus klarem Verstehen. Genau hier kippt der alte Glauben – nicht durch Technik, sondern durch Erfahrung.

Die neue Überzeugung ist einfach und tragfähig: Gutes Hören ist aktive Selbstführung. Es schützt Deine Sicherheit im Strassenverkehr, Deine geistige Gesundheit, Deine Beziehungen und Deine Unabhängigkeit. Es hält Dich handlungsfähig, spontan, anschlussfähig – im Alltag, in der Familie, im öffentlichen Leben. Die Menschen, die diesen Schritt früh gehen, bleiben nicht nur länger aktiv, sie berichten von mehr Leichtigkeit, mehr Lebensfreude und einem höheren Lebensstandard. Nicht theoretisch, sondern ganz konkret.

Was heisst das jetzt für Dich – heute?
Warte nicht auf „schlimm genug“. Prüfe ehrlich, wo Du Dich anpasst, statt mitzuhalten. Hol Dir Klarheit, nicht Bestätigung alter Erfahrungen. Ein professioneller Hör-Check, ein echtes Probetragen, ein Gespräch auf Augenhöhe – das ist kein Eingeständnis von Schwäche, sondern ein Statement für Stärke. Tu es für Deine Sicherheit, Deine Gesundheit, Dein Miteinander – und für das gute Gefühl, voll dabei zu sein. Der richtige Schritt ist nicht irgendwann.
Er ist jetzt.

 

 

 

Nobel ist, was man draus macht (To be Insider in 10 Minute n)

Ein Preis und seine Varianten

Der 10. Dezember ist in Stockholm stets ein besonderes Datum: Es ist der Todestag von Alfred Nobel und damit der Tag der alljährlichen Nobelpreisverleihung. Anlass für unsere Redaktion, der längst zur Institution gewordenen Veranstaltung und den daraus abgeleiteten Varianten Aufmerksamkeit zu schenken. Immerhin gab es unter den Preisträgern des sogenannten »Ig-Nobelpreises« Forscher, deren akademisches Interesse sich auf Akustisches richtete – zum Beispiel auf die Wirkung von Countrymusik.

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Angelehnt an den von Alfred Nobel ins Leben gerufenen Preis gibt es neben dieser klassischen Auszeichnung inzwischen 2 weitere Preisverleihungen: den alternativen Nobelpreis und den Ig-Nobelpreis.

Ein echter Publikumsrenner ist die jährliche Verleihung des »Ig-Nobelpreises« im Sanders-Theatre der Harvard Universität in Cambridge. Die Veranstaltung ist regelmäßig ausverkauft und soll den Oscars-Verleihungen an Popularität fast in nichts nachstehen. Die Abkürzung »Ig« steht für das englische »ignoble« und ist wörtlich mit »schändlich« oder »unwürdig« zu übersetzen. Der Preis wird seit 14 Jahren von einer Jury der Zeitschrift »Annals of Improbable Research (AIR)« vergeben, um Forschungsarbeiten auszuzeichnen, die auf den ersten Blick amüsante, auf den zweiten Blick jedoch nachdenkenswerte Ergebnisse liefern. Dieses Jahr wurden gleich zwei Auszeichnungen vergeben, die mehr oder weniger mit dem Thema Hören verbunden sind.

Von Countrymusik und Heringen …

Musik ist an sich eine schöne Sache, dass sie auch unerquickliche Folgen haben soll, hat nicht nur Wilhelm Busch bedichtet, dies zeigt auch das Ergebnis einer Untersuchung von Steven Stack und James Gundlach von der Wayne State Universität in Detroit. Beide erhielten den Ig-Nobelpreis für Medizin für Medizin für einen unter wissenschaftlichen Aspekten höchst ungewöhnlichen Forschungsgegenstand:

Ermittelt wurde ein Zusammenhang zwischen dem Genuss von Countrymusic und der Selbstmordrate. Es hatte sich erwiesen, dass sich Mitglieder der weißen Gesellschaft in den U.S.A. unabhängig von ihrer wirtschaftlichen Lage, des Ehestandes oder der Verfügbarkeit von Waffen häufiger das Leben nehmen, wenn der Countrymusic-Anteil bei den lokalen Radiostationen hoch ist. Die Forscher erklären sich diesen Zusammenhang damit, dass die Texte dieser Musikrichtung oft von Themen wie Eheproblemen, Trunksucht oder Entfremdung von der Arbeit handeln – das wiederum fördere Selbstmordgedanken.

Die ungewöhnliche Kommunikation unter Heringen stand bei der Verleihung des Preises für Biologie im Mittelpunkt. Wie ein internationales Team von Meeresbiologen ermittelte, erfolgt die Heringsverständigung mittels Tönen, die sie durch Gasblasen aus ihrem »Hintern« erzeugen.

Während die Ausgezeichneten des von Nobel gestifteten Preises stets eingeladen sind, weder Anreise noch Hotelkosten zu ihren Lasten fallen, tragen die Preisträger von Harvard alle Kosten selbst. Hier ist des Forsches Lohn dem des Künstlers vergleichbar: Der Applaus ist sein Brot.

… und ganz seriös betrachtet:

Der jährlich vom schwedischen König im Stockholm verliehene Nobelpreis dürfte zusammen mit dem Nobelpreis des Friedens, der vom norwegischen König in Oslo verliehen wird, die höchste Ehrung für einen Wissenschafter darstellen.

Der Vater des Gedankens

Am 21. Oktober wurde Alfred Bernhard Nobel in Stockholm geboren. Auf eine vorbildliche Erziehung der Kinder hielt man, nachdem sich die zunächst schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse der Familie deutlich verbessert hatten, viel im Hause Nobel. Namhafte Privatlehrer unterrichteten Alfred und seine Brüder in Mathematik, Physik, Chemie, Literatur, Geschichte, Philosophie, Russisch, Französisch, Englisch und Deutsch.
Wie vom gehobenen Bürgertum gerne gepflegt, wurde auch Alfred Nobel auf eine Studienreise geschickt. Sie führte ihn nach Deutschland, Frankreich, Italien und in die U.S.A.
In Paris kam er erstmals in Kontakt mit der Erfindung des italienischen Wissenschaftlers Ascanio Sobrero – dem Nitroglycerin.
1860 meldet Nobel mit der Erfindung des Sprengöls sein erstes Patent an. Sprengöl besteht aus einer Mischung aus Wasser und Nitroglycerin.

Anekdoten am Rande

Das Herumhantieren mit dem hochexplosiven Stoff hatte schwerwiegende Folgen: Fünf Menschen kommen bei einer Explosion in Nobels Laboratorium ums Leben, darunter auch sein jüngerer Bruder Emil. Die Bitten seines älteren Bruders, doch mit dem Experimentieren besser aufzuhören, fanden kein Gehör.
Mit der Preis-Stiftung versuchte Nobel eine Art Versöhnung mit dem Schicksal: Denn es belastete ihn Zeit seines Lebens, dass die Ergebnisse seiner Forschungen im Krieg eingesetzt wurden.
Noch immer steht übrigens die Frage im Raum, wieso Nobel wohl keinen Preis für Mathematik ausgeschrieben hatte. Hier wird gerne die Mär kolportiert, Nobels Frau habe ihn einst mit einem Mathematiker betrogen. Dagegen spricht, dass Nobel nie verheiratet war. Allerdings hatte er eine amouröse Verbindung mit einer jungen Wienerin namens Sofie Heß. Nun wird besagtem Fräulein Heß nicht gerade die Tugend der Treue nachgesagt.
Sie soll bei ihren aushäusigen Eskapaden jedoch keiner bestimmten Berufsgruppe einen deutlichen Vorzug gegeben haben. Die Geschichte schildert die junge Dame vielmehr in Liebesdingen als derlei universell ausgerichtet, dass es nach obiger Theorie streng genommen gar keinen Nobelpreis geben dürfte. Einleuchtender erscheint dann schon die Begründung, Nobel habe die Mathematik als Hilfswissenschaft zu den anderen Disziplinen gesehen.

Der alternative Nobelpreis

Der »Right Livelihood Award«, auch unter dem Namen Alternativer Nobelpreis bekannt, wurde 1980 von Jakob von Uexküll ins Leben gerufen. Er war Philatelist, Journalist und Mitglied des Europäischen Parlaments. Den Preis stiftete er aus dem Erlös seines wertvollen Briefmarken-Bestandes. Mit Hilfe weiterer Spenden ist er heute mit rund 200’000 € dotiert.
Uexküll’s Standpunkt zum klassischen Nobelpreis ist kritisch. Seiner Auffassung nach wage man es nicht ausreichend, zu aktuellen Problemen Stellung zu beziehen und prämiere stattdessen Forschungsergebnisse, die meist jahrelang zurückliegen. Im Kontrast dazu stehen die Maßstäbe, die an einen Träger seines Preises angelegt werden. Verliehen wird er an Personen, Organisationen und Repräsentanten von Bewegungen, die sich mit praktischen Handlungsempfehlungen und Modellen für ein menschenwürdiges Leben eingesetzt haben.
Im Mittelpunkt stehen Ergebnisse, die mit minimalen Mitteln große Widerstände überwinden. Die aufgezeigten Lösungen sollen einer Vielzahl von Menschen Wege in eine lebenswerte Zukunft aufzeigen. Zugleich sollen die Ausgezeichneten Beispiel für andere sein und sie dazu ermutigen, konstruktiv und mutig unsere Zukunft mit zu gestalten.
So wurde dieses Jahr unter anderem Bianca Jagger (Ex-Frau des Rolling Stones Frontman Mick Jagger) mit dem auf rund 220’000 € dotierten Preis für ihr Engagement in sozialen Fragen und im Umweltschutz und die Abschaffung der Todesstrafe ausgezeichnet. Auch im Rahmen der Special Olympics zeigte sich Bianca Jagger engagiert und sprach bei der Eröffnungsfeier in Hamburg gemeinsam mit der Schwimmerin Agnes Wessalowski den olympischen Eid.

Autorin: Claudia Pukat